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Reiseberichte

Neue Türkeifotos - Januar 2011

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Lybre / Seleukeia an der Südküste. Die antike Stadt liegt zwischen Manavgat und dem Stausee Oymapinar.

Nach 30 Jahren sehr vieler Fotoreportagen in der Türkei gibt es dann doch noch Neues für mich zu entdecken. Obwohl nur ca. 30 km von der Küstenstraße Antalya - Alanya entfernt, hatte ich die antike Stadt Lybre / Seleukeia noch nie besucht. (Bislang habe ich 160 antike Stätten im gigantischen Land zwischen Istanbul und Euphrat & Tigris besucht.)

Die ist aber wirklich der Hammer. Da gottseidank noch keine Teerstraße hoch in die Berge zu dieser Stätte führt, kommen auch nur wenige Besucher hierher. Freie Sicht für Fotografen, was für ein Luxus. So habe ich dann Anfang Januar 2011 schöne Fotos machen können, eine Auswahl habe ich soeben hier online gestellt.

Neu ist hierbei, dass ich keine Wasserzeichen mehr in meine Fotos eingefügt habe. So sind die Fotos einfach schöner anzuschauen.

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Sri Lanka - die Wolkenmädchen von Sigiriya

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Zu den Wolkenmädchen in der Fotogalerie hier klicken

Etwa auf halber Höhe wurden am Löwenfelsen von Sigiriya unter einem Felsüberhang Fresken von meistens barbusigen Frauen (Wolkenmädchen) angefertigt, die heute über eine stählerne Wendeltreppe begehbar sind.

Ursprünglich soll es laut einer Inschrift 500 dieser Zeichnungen gegeben haben, die auffällig den Fresken von Ajanta ähneln. Heute sind noch 22 von ihnen zu sehen, die in den 1970er Jahren teilweise restauriert wurden. Bei einigen von ihnen wurden dabei die Brüste 'geliftet'. Die Brustwarzen wurden in einigen Fällen höher gezeichnet als in den Originalen, was deutlich zu sehen ist. (Beispielfoto hier klicken. Rechts deutlich zu sehen)

Die Wärter in der Felswand zeigen einem sofort die Bilder mit den "alten" Brustwarzen mit dem Hinweis, es seien Fehler im Bild um über diesen "Fachkommentar" an Trinkgeld zu kommen. Der hintere Bereich der Felswand ist abgesperrt, weil dort waghalsige Arbeiten an den Absicherungsanlagen im Gange sind. Gegen Zahlung von 100,- Rupien besteht aber dort überhaupt keine Absturzgefahr mehr, ich durfte dann sofort durch.

Große Stoffabdeckungen verhindern zu viel Sonnenlichteinstrahlung, die den wertvollen Gemälden schaden könnten.
Gegen weitere 100,- Rupien werden diese jedoch hochgehoben, so dass mehr Tageslicht einfällt und damit bessere Fotos gemacht werden können. Nochmals 100 Rupien draufgelegt, darf sogar scharf, also mit Blitz, geschossen werden.

Die 300 Rupien habe ich doch gerne gezahlt, sind es doch "nur" 2,- Euro für bessere Fotos. Angesichts des Eintrittspreises von stolzen 25,- US$ kommt es da auch nicht mehr drauf an.

Allerdings gilt für Sigiriya das "Roundticket" für 50,- US $, mit dem viele Sehenswürdigkeiten im "Kulturdreieck" von Sri Lanka besucht werden können, so dass auch dies sich relativiert.

- zu den 2007er Fotos von Sigiriya hier klicken.
- zu den 2009er Fotos von Sigiriya hier klicken

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Sri Lanka - Reisebericht über die Kandy Dancer

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"Traditional Kandyan & Low Country Dances of Sri Lanka"

Zu den Dancern in der Fotogalerie hier klicken

 

In der Kandyan Arts Association Hall von Kandy findet allabentlich ein wirklich sehenswertes Spektakel statt.
Wir haben nun nach 2007 erneut die Veranstaltung mit viel Spaß genossen.

An Eintrittsgeld sind immer noch nur schlappe 5,- US $ fällig, im Vergleich zu den sonst oft gesalzenen Eintrittspreisen von 25,- US$ für andere Sehenswürdigkeiten in Sri Lanka ein Betrag, den wir doch gerne zahlen...

In 11 Programmpunkten entfalten die Tänzer eine Vielfalt, die das breite Spektrum zwischen Musik, Tanz Gesang & Akrobatik abdeckt.

Ich habe mir nun mal die Mühe gemacht, das Programm zu recherchieren, zu übersetzen und hier nun exklusiv in Deutsch aufzulisten:

1.) Die erste Zeremonie ist durch alte Traditionen überliefert, sie wird mit lauten Trommeln und einem Bläser zum Eröffnen religiöser Handlungen, Bräuche und Festlichkeiten auf Sri Lanka durchgeführt. Die Singalesen erflehen damit die beschützenden Götter.

2.) Magul Bera Drumorchester
Jeder Schritt, jede Bewegung wird bei den Kandytänzen von verschiedenen Trommeln vorgeschrieben. Die Teilnehmer spielen und antworten hierbei gleichzeitig, was einen kriegerischen Effekt ergibt.

3.) Pooja Tanz - Tanz der Hingabe
Saraswathi, die göttliche Mutter des Tänzers wird angerufen, um die Tänzer sowie das Volk, hier die Zuschauer, zu segnen und sich ihres Wohlergehens zu versichern.

4.) Pantheru Tanz
Das Pantheru ist ein ähnliches Instrument wie das Tamburin. Mit viel Geschick wird es zusammen mit akrobatischen Darbietungen in diesem Tanz verwendet.

5.) Kobra Tanz
Der Kobra Tanz stellt die Bewegungen der Kobra und die Bändigung durch den Schlangenbeschwörer dar.

6.) Masken Tanz
Der Tanz mit der Teufelsmaske symbolisiert den Kampf zwischen einer Kobra und einem Vogel. Durch dieses exorzistische Ritual sollen teuflische Einflüsse ausgetrieben werden. Wegen seiner therapeutischen Wirkung wird der Tanz bis zum heutigen Tag angewandt.

7.) Mayura Tanz
Dieser Tanz ahmt die Bewegungen und Gewohnheiten des Pfaues nach

8.) Raban Tanz
Die einseitig bespannten Trommel werden zusammen mit anderen Trommeln und Zimbeln hauptsächlich zur Begleitung von Gesangsstücken verwendet: Hierbei zeigen Jongleure ihre Geschicklichkeit.

9.) Fes Tanz
Der traditionelle Name des Tanzes ist Kohomba Kankariya und dauert mit all seinen Formen ursprünglich den ganzen Tag und die darauffolgende Nacht. Fet Fes ist ein Teil der Tracht der Kandydancer, die hier aus 64 verschiedenen Ornamenten besteht, welche vor bösen Geistern schützen und Gesundheit und Wohlstand bewahren sollen. Dieser Tanz wird ausschließlich von jahrelang trainierten Tänzern aufgeführt.

10.) Die Nationalhymne
Alle Besucher stehen auf.  Sogar wir singen freudig mit....

11.) Im Vorhof Ginisisila
Feuerschlucker aus den südlichen Provinzen treten auf und zeigen ihre Künste. Der Feuerlauf ist der krönende Abschluß der eindrucksvollen Veranstaltung. Er erinnert an die Sage von Rama und Sita. Ravan, König von Sri Lanka, hatte Sita, eine indische Prinzessin, entführt. Von Rama befreit bewies sie ihre bewahrte Unschuld, indem sie barfuß und unverletzt über glühende Kohlen schritt. Bevor bei der Vorstellung ein Feuerläufer über die Glut geht, erbittet er sich den Segen Gottes.

Die Veranstaltung beginnt schon sehr früh am Abend, im Mai 2009 war es um 17:30 Uhr.
Das hat aber auch den Vorteil, dass man am Abend noch ausgehen und lecker schlemmen gehen kann. Wir haben dies natürlich getan und noch einen oder zwei Arrak draufgekippt.

Meinen vollständigen Bildbeitrag zu den Kandydancern habe ich hier in meiner Fotogalerie online gestellt.

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Sri Lanka - Reisebericht von der Südküste

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Strände bei Kogalla

Es ist Regenzeit im Juni 2009 hier an der Südküste von Sri Lanka. Nicht dass das bedeuten würde, dass es ständig regnet. Das ist eher am Meer zu merken, der Seegang ist rauh, die Dünung ist hoch.

Aber es gibt auch schöne Stellen am Beach, die von Riffen geschützt sind. Hier kann man dann völlig ungefährlich baden.
Bekannt hierfür hier im Süden ist Unawatuna. Aber auch in Kogalla gibt es sogenannte "Naturpools". Einfach herrlich.

Von Riffen geschützte Naturpools

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Sri Lanka - Reisebericht aus dem Yala Nationalpark

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Wilder Elefantenbulle im Yala Nationalpark

Von Tissamaharama aus haben wir den Yala nach 15 Jahren am 01. Juni 2009 endlich wieder besucht.

Abends bei unserer Ankunft in Tissa direkt vor unserem Hotel den Jeep klargemacht, ein junger Driver stand da und suchte nach Fahrgästen. Schwierig für ihn, waren wir doch im gesamten Hotel die einzigen Gäste. Obwohl das Hotel "Chandrika" ein wahrer und absolut bezahlbarer Traum ist.

Also 50 Euro Pauschale vereinbart, Abholung am nächsten Morgen um 05:00 Uhr. Anzahlung gleich 20 Euro, den Rest dann nach der Safari. Das ist fair, Handschlag drauf.

Im Hotel ein Lunch Paket anstatt des Frühstücks bestellt. Einen Kaffee um 04:45 Uhr gibt es trotzdem. Der Fahrer ist pünktlich. Also rauf auf die Pritsche, der Morgen graut bereits. Da ist Platz für 8 Personen. Wir sind aber nur 6, haben also üppig Platz.

Samuel und Andrea im Yala Nationalpark
Samuel & Andrea

So 45 Minuten dauert die Fahrt. Stop. Aber noch nicht der Eingang, erst mal ein militärischer Checkpoint. Alle Pässe sind vorzulegen, die Soldaten sind genau, aber freundlich. Der Fahrer hatte uns am Vorabend bereits darauf hingewiesen, also hatten wir auch die Pässe dabei. 10 Minuten später sind wir am Eingang des Nationalparks. Der Eintrittspreis beträgt pro Erwachsenen 20,- US Dollar, für die Kinder die Hälfte. Ein kundiger staatlicher Führer steigt zu, das ist im Preis inklusive.

Dann rein in den Nationalpark. Recht gut sind die Wege, so dass wir in kurzer Zeit tief in den Park fahren können. Das lohnt wirklich, der Yala steht den afrikanischen Parks wie Kruger, Amboseli, Tsavo Ost & West etc., die ich schon alle besucht habe, in nichts nach.

Viele Tiere in kurzer Zeit vor die Linse zu bekommen, auch dieser mein Traum geht heute Vormittag voll in Erfüllung. Leider habe ich "nur" ein 300 mm Teleobjektiv dabei (nach Kleinbild), das reicht nur knapp. 400 oder 500 mm wären besser gewesen.

Zwei echte Highlights waren aber auch dabei. Einen von nur insgesamt ca. 8, der insgesamt sehr vielen Elefanten im Yala, mit großen Stoßzähnen (bei den indischen Elefanten haben nur männliche Tiere solche Stoßzähne, und da auch nur ca. jeder zehnte), der nur 20 Meter vor uns aus dem Dickicht bricht und uns aufmerksam mustert. Wir sind mucksmäuschenstill, der Motor des Jeeps ist aus. Nach wenigen Minuten zieht er weiter, offensichtlich keine Gefahr für ihn. Ansonsten heißt es schnell rückwärts wegfahren, mit diesen Buschen ist nicht zu spaßen.
Und dann noch einen der sehr seltenen Leoparden des riesigen Nationalparks, fast zum streicheln nah auf dem Weg direkt vor unserem Jeep.

Wilder Leopard im Yala Nationalpark
Leopard 10 Meter vor unserem Jeep

Nur ca. 500 Meter von diesem Leo entfernt hatten wir zuvor den Jeep zum Pinkeln und Frühstücken verlassen dürfen, "ganz sicher" an einem romantischen Plätzchen direkt am Meer. Der Leopard wusste das sicherlich und hat brav gewartet, bis wir ihn dann nur Minuten später von der "Festung Auto" aus fotografieren wollten. Das hätte auch anders laufen können....

Die Yala Safari hat sich aber trotzdem echt gelohnt und ist auch jeden Dollar wert. Jederzeit wieder.

Um 10:30 Uhr sind wir wieder im Hotel zurück, um erst mal in den Pool zu springen. Mit zunehmender Hitze ziehen sich aber die Tiere im Park eh ins schattige Dickicht zurück, wir hatten bis dahin in der Kühle des Morgens genug Wildlife gesehen und vor allem fotografiert.

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UDSSR 1982 - Fotos jetzt wieder aktuell

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Fast vergessen, verblassten meine Dias von einem UDSSR Besuch in 1982 so vor sich hin.
Wer hätte gedacht, dass eine Auswahl davon ein wichtiges Dokument in der Entstehung der Städtepartnerschaft von Karlsruhe - Krasnodar darstellen.

Zur Städtepartnerschafts Webseite hier klicken
Mehr Infos? Hier klicken
Mehr Fotos? Hier klicken

 


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